NO NAME CITY Western Doku, 2006
In einem Erlebnispark lebt eine Handvoll Menschen ihren Traum vom Wilden Westen.
Eröffnungsfilm der Diagonale 2006
In der No Name City, dreißig Kilometer südlich vor Wien gelegen, ist alles genauso echt, wie es auch unecht ist. Echt unecht also. Die Schießeisen, die Stetsons, der Saloon, der Sheriff, die Schmalspurbahn: ein Leben in Kulissen. Nur die Probleme hier sind, wie überall anders sonst, echt echt. Daraus erklärt sich, vielleicht, die recht eigenartige Form des gleichnamigen Films: "No Name City" ist ein Dokumentarfilm, zweifellos – allerdings einer, in dem alle Protagonisten, inklusive des Filmemachers, zugleich auch Schauspieler sind, „das Stück“, das sie proben, aber nichts mit Kunst zu tun hat, sondern Leben heißt. FALTER
Flicker versucht in seiner melancholischen Moritat über spätkapitalistische Zeiten eine Wahrheit herauszukitzeln aus verlogenem Gehabe. Und er ahnt dabei, dass sich die Gegensätzlichkeit zwischen Gut und Böse, zwischen weltoffener Kunst und engstirniger Spießigkeit, aufzulösen scheint. Auch die „kleine Welt“ kann in seltenen Augenblicken zur Utopie werden. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Man könnte sagen, dass No Name City der ultimative postklassische Western ist. DIE PRESSE
Diagonale-Preis "Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm 2006" an Dieter Pichler
Contact Credits Trailer : www.mischief-films.com
DVD www.hoanzl.at
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